Afrika Urlaub sicher?

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Afrika - andere Gefahren einer relativ sicheren Urlaubsregion.

Sicherheit, Gefahren und Krankheiten in Ostafrika.

Hallo Afrika Fans! Im Zusammenhang mit Reisen und Urlaub wird gern über Sicherheit, Gefahren und Krankheiten diskutiert. Der Fokus liegt dabei in der Regel bei sehr populären Themen wie Kriminalität, Aids und Malaria. Bei diesen Themen glaubt jeder mitreden und gute Ratschläge geben zu können. Wen wundert das, es wird wenigstens drei mal am Tag in irgend einem Medium davon gepredigt. Geht man aber von der Zahl tatsächlich Betroffener aus, sollten insbesondere Afrika Newbies auch auf andere, viel höhere Risiken hingewiesen werden. Die ständig wachsende Zahl von Kleinkrimminellen, Abzockern und Banden. Es mag gelingen, zwei duzend mal nach Afrika zu reisen, ohne eine Malaria oder andere Krankheit mit nach Hause zu bringen. Gern verschwiegen wird hingegen eine andere Tatsache. Es scheint nahezu unmöglich zu sein, derartige Reisen zu unternehmen, ohne wenigstens einmal über Tisch gezogen zu werden. Es geht dabei oft um mehr, als nur eine Hand voll Euro. Auf ausdrücklichen Wunsch werden wir hier im Blog auf diese Abzocker Tricks hinweisen.
gesendet: Frank (07-09)

Vorsicht vor ominösen Geschäften bei Reisen und Urlaub in Afrika.

Urlaubsstimmung - Leichtgläubigkeit bei zwielichtigen Geschäften.

Hallo Leute! Bei meiner letzten Reise hab ich etwas sehr Merkwürdiges erlebt. Eines Abends bei Rudi im "Safari Inn" spricht mich ein Mann an, meine Freundin mußte übersetzen. Er sprach nur kenianisch und französisch. Er hieß Erich, machte einen sehr gepflegten Eindruck und war sehr freundlich. Mehrmals wurde ich zum Bier eingeladen. Später als wir gehen wollten, wollte er uns den nächsten Tag zum Essen einladen. Ich lehnte dies jedoch höflich ab. Ich laß mich eigentlich nur ungern einladen, zumal kurzfristiger Kontakt. Aber wir tauschten trotzdem die Telefonnummmern aus. Den nächsten Tag rief er mich an und wollte sich mit mir im "Jamas" treffen. Er wollte mir etwas wichtiges zeigen. Bei dem anschließenden Treffen war noch ein perfekt deutsch sprechender Kenianer dabei. Im PKW der Beiden wollte er dann NUR MIR zeigen, wie man Geld verdoppelt. Das hat auch funktioniert! Zwei Tage später kam es dann zu einem weiteren Treffen. Die Beiden mit einem nur französisch sprechenden Dritten, der einen Koffer dabei hatte. In dem Koffer befanden sich ca. 2 Milllionen Dollar mit einem Wohtätigkeitsstempel, alles im Dreierpack und weißen Pulver verpackt. Mußten noch in einzelne Scheine geschnitten werden. Angeblich hatten da auch Leute der Regierung die Finger drinn! Ich sollte 60.000,- Euro dafür bezahlen. Gut das mein Abreisetermin kam. Ich denke die haben mich vielleicht mit jemand Anderen verwechselt. Ich habe den Kontakt abgebrochen, denn mein Abreisetermin nahte bereits. Ich habe lange überlegt ob ich euch das Alles mitteile. Nun ist aber einem Bekannten ähnliches passiert, mit dem Unterschied, daß er dabei sehr viel Geld verloren hat.
gesendet: Peter (07-09)

Hallo Peter, schön daß du auf den Trick der Bande nicht reingefallen bist. Das ist eine Masche, die man unter den Begriff "Nigerian Connection" zusammenfasst. Nigeria Connection beschreibt den geografischen Ursprung dieser seit Jahrzehnten bekannten kriminellen Aktivitäten. Nach Schätzungen haben allein die Nigerianer ein weltweites Betrüger Netzwerk mit mehr als 250.000 Beteiligten aufgebaut. Natürlich gibt es für dieses "erfolgreiche Geschäftsmodell" bereits viele Nachahmer auf der ganzen Welt. Vorschußbetrug, mit immer wieder neuen Tricks wird den Opfern Geld abgezockt. Zur besseren Glaubwürdigkeit werden die Opfer, so wie in deinen Fall geschehen, auch schon mal mit einen kleinen Deal angefüttert. Die Sache ist natürlich nicht ungefährlich. Das sind hoch krimminelle Menschen ohne Skrupel. Wenn sie erst mal wissen, daß du Geld hast, ziehen die knallhart durch. Recherchierende Reporter, die zum Schein Interesse für solch einen Deal zeigten, wurden gekipnappt und bedroht, als sie aus der Nummer aussteigen wollten. Hammerhart, daß diese Banden nun auch schon in Kenia aktiv sind. Einen ganz ähnlichen Fall gab es vor ein paar Monaten auch in Deutschland. Reise Spaß und die gute Stimmung im Urlaub machen leichtgläubig - Vorsicht vor ominösen Geld Geschäften im Ausland! Liebe Grüße!
gesendet: Frank (08-09)